Auch in diesem Jahr war der Videospielpublisher Electronic Arts für die „Worst Company in America„-Auszeichnung nominiert. Nachdem man bereits den Kampf um Worst Company in America 2012 und Worst Company in America 2013 gewonnen hatte, ging es in diesem Jahr erneut um die Titelverteidigung, um den Titel ein drittes Mal in Folge zu gewinnen.

Doch die Auszeichnungen für Worst Company in America 2014 begannen für die Veranstalter und EA mit einer großen Überraschung. Der Spielepublisher, der inzwischen zum Publikumsliebling wurde und für dieses Jahr auch bei den Veranstaltern selbst ein großer Favorit war, ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden! Mit nur 48,8 % der Stimmen verlor man gegen Time Warner, zu denen unter anderem das Studio Warner Bros. und der Comicverlag DC gehört, mit 51,2 % der Stimmen. „Mit solch einem Verlauf der diesjährigen Auszeichnung hat niemand gerechnet!“, teilt uns ein Sprecher mit.

„Wir müssen die Fehler auf jeden Fall bei uns suchen.“

Bei Electronic Arts hat man zunehmend enttäuscht auf das Ergebnis reagiert, wie uns Verantwortliche mitteilen. Man war überzeugt davon einen Titel-Hattrick einzuheimsen.
„Vielleicht haben wir die diesjährige Auszeichnung zu sehr auf die leichte Schulter genommen – schließlich gingen wir als klare Favoriten in das Rennen um den Titel“, berichtet ein Electronic-Arts-Mitarbeiter selbstkritisch. „Wir müssen die Fehler auf jeden Fall bei uns suchen.“

Golden Poo

Kein Hattrick: Mit dem Aus gelingt es EA nicht, den Titel ein drittes Mal in Folge zu erlangen.

Besonders für die vielen angereisten Videospielfans ist das frühe Aus der zweifach schlechtesten amerikanischen Firma eine große Misere. Nicht wenige sind von außerhalb der Vereinigten Staaten angereist, um ihre Lieblingsfirma im Kampf um den diesjährigen Titel zu unterstützen. Diese Fans müssen nun entgegen ihrer Pläne frühzeitig wieder Richtung Heimat reisen oder den gebuchten Urlaub mit einer leicht depressiven Stimmung beenden.

Da mit Electronic Arts der Favorit der „Worst Company in America 2014„-Auszeichnung bereits in der ersten Runde ausgefallen ist, rechnen die Veranstalter mit stark sinkenden Einschaltquoten. Man stellt sich auch darauf ein, dass die Gespräche im Internet, die unter anderem auf dem sozialen Netzwerk Twitter stattfinden, zunehmend abnehmen werden, wodurch es dieses Jahr zu einem Rekordtief in der Zielgruppe kommen könnte.