Wie Satoru Iwata betont, verfügt Nintendo über riesige Geldreserven, mit denen man auch problemlos andere Unternehmen übernehmen könnte.

Dass es Nintendo aktuell nicht sonderlich gut geht, ist kein Geheimnis. Die Wii U verkauft sich schlechter als Sand in der Wüste und auch der 3DS hinkt den Erwartungen von Nintendo weit hinterher. Dennoch scheint Nintendo weiterhin in Saus und Braus zu leben, vermutlich weil man vorherige Konsolen ständig zu überteuerten Preisen verkauft hat, um große Gewinne verbuchen zu können.

In einem Interview verriet Iwata nun, dass man Unmengen an Geldreserven verfügt. Weil ihm der vorherige Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi beigebracht hat, man solle „in schwierigen Lagen stets königlich reagieren“, schließt man bei Nintendo Übernahmen von anderen Vertretern der Videospielindustrie nicht aus. Vorstellbar wäre zum Beispiel, die PlayStation- oder Xbox-Sparte von Sony beziehungsweise Microsoft zu übernehmen, um sich im Videospielmarkt wieder zu festigen. Man könne sich aber auch eine Fusion mit Apple vorstellen, da durch die sogenannten „Apple-Jünger“ ein hoher Absatz der eigenen Hard- und Software wieder gewährleistet ist, wodurch die billige Hardware auch weiterhin mit großem Gewinn verkauft werden kann. Zudem würde man so auch Zugriff auf die Betriebssysteme von Apple erhalten.