Ein Spieler wurde nun in einer Psychiatrie eingewiesen, weil er sich keine Videospiele zum Erscheinungstermin vorbestellt hat.

In Düsseldorf hat sich ein tragischer Fall ereignet. Der 26-jährige Videospieler Sven W. wurde am heutigen Freitag in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen. Der Grund lautet, dass sich Sven Videospiele nicht zum Release vorbestellt hat. Seine Freunde und Familie sind mit der Situation überfordert, da die meisten nichts von seinem auffälligen Fehlverhalten mitbekommen haben sollen. „Sven war ein sehr guter Freund“, erzählt uns Svens Studienfreund Thorsten K.. „Wir haben das nie so richtig wahrgenommen, dass er sich seine Spiele nie vorbestellt hat.“.

Erste Anzeichen konnten schon im September 2013 ausgemacht werden, als sich Sven W. im Gegensatz zu seinem Freundeskreis das heiß ersehnte Grand Theft Auto V nicht in der Collector’s Edition, sondern lediglich in der Standardausführung zugelegt hat. Durch die hohe Verfügbarkeit der Xbox-360-Version sei nicht aufgefallen, dass er die Standardversion nicht einmal vorbestellt hatte.

„Wir haben das nie so richtig wahrgenommen, dass er sich seine Spiele nie vorbestellt hat.“ – Thorsten K.

Svens Bruder Lukas W. wurde schließlich auf dessen Störung aufmerksam, als Sven W. sich weder die Xbox One noch die PlayStation 4 vorbestellte. Auch Assassin’s Creed IV: Black Flag, Super Mario 3D World und The Legend of Zelda: A Link Between Worlds hatte Sven nicht vorbestellt.

Da sich Svens unangemessenes Verhalten auf Dauer nicht gebessert sondern sogar verschlimmert hat (Spiele spielt er inzwischen hauptsächlich auf seinem Smartphone), wurde er nun zu genaueren Untersuchungen in eine Psychiatrie zwangseingewiesen.